Die künstlichen Weihnachtsbäume sind seit Jahrzehnten in den USA sehr beliebt, die Geschichte des künstlichen Weihnachtsbaum reicht bis ins vorletzte Jahrhundert zurück. Allmählich setzt sich der Trend auch in Deutschland durch. In den USA wurden 2012 Schätzungen zufolge ca. 13,5 Millionen PVC Bäume verkauft, was einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar entspricht. Immer beliebter werden künstliche Weihnachtsbäume aus Holz und die sogenannten „Upsidedown“ Weihnachtsbäume, diese hängen kopfüber von der Decke und sind ebenfalls komplett geschmückt.

Geschichte des künstlichen Weihnachtsbaum

In den USA wurden schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts künstliche Weihnachtsbäume aus Eisen hergestellt. Diese Wunderwerke der Technik waren teilweise mit Gas beleuchtet, die Äste waren hohl und so konnte das Gas ungehindert strömen, wo sonst Kerzen erstrahlen zündelte so ein aus Gas gespeiste kleine Flamme.

Einer der größten künstlichen Weihnachtsbäume steht auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt, er ist 45 m hoch. An einem konisch zulaufenden Stahlgestell werden einzelne Tannenbäume befestigt, sodass hinterher ein sehr großer Weihnachtsbaum entsteht.
Im Jahr 2011 wurde in Rio de Janeiro der größte schwimmende Weihnachtsbaum der Welt aufgebaut. Der Baum ist 85 Meter Hoch und hat 3,3 Millionen Glühlampen, eine weitere Besonderheit ist seine Wassertauglichkeit, der 542 Tonnen schwere Stahlkoloss schwimmt auf dem Rodrigo-de-Freitas-See.

Künstlicher Weihnachtsbaum Geschichte

 

Frühe Geschichte

Die Geschichte des Weihnachtsbaumes hat keinen historisch nachweisbaren Anfang. Der Ursprung liegt vielmehr in den Bräuchen verschiedener Kulturen. Schon die Römer schmückten ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen. Im Winter wurden in den nördlichen Ländern schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren, die grünen Zweige signalisierten gleichzeitig die Hoffnung auf eine schnelle Wiederkehr des Frühlings. Auch im Mittelalter bestand vielerorts der Brauch bei bestimmten Festen ganze Bäume zu schmücken.

Im 16. Jahrhundert häufen sich die nachweisbaren Aufzeichnungen über den Weihnachtsbaum. In den Gilden, Zünften und Vereinen wurden zur Weihnachtszeit Tannenbäume aufgestellt und geschmückt. Gegen Ende des Jahrhunderts setzt sich der Weihnachtsbaum als allgemein üblicher Brauch durch. Viele Familien stellen sich den Christbaum in ihre Häuser und Wohnungen.

Mehr Informationen über den Weihnachtsbaum und dessen Geschichte findet ihr auf Wikipedia, außerdem findet ihr in diesem Beitrag auch einen Absatz über künstliche Weihnachtsbäume.

Video – Künstlicher Weihnachtsbaum

Moderne künstliche Weihnachtsbäume

Nachdem die herkömmlichen künstlichen Weihnachtsbäume den echten Tannenbäumen immer ähnlicher sehen. Sind sie für viele Menschen eine gleichwertige Alternative gegenüber einem echten Weihnachtsbaum. So ein künstlicher Weihnachtsbaum aus Spritzguss hat Nadeln die sehr naturgetreu aussehen. Mit einer schönen Weihnachtsbaumdecke sieht der künstliche Weihnachtsbaum wie echt aus. Das natürliche aussehen hat seinen Preis, weshalb die Modelle auch zu den teuersten künstlichen Tannenbäumen gehören.

Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen die Weihnachtbäume mit einem Nadelmix. Die Spritzguss-Nadeln sind im sichtbaren Vordergrund, die herkömmlichen Nadeln sorgen im Inneren des Baums für Fülle und Volumen. Dadurch stehen diese Bäume im vollen grün und sind fast blickdicht.

Es gibt auch noch andere Varianten von Kunstbäumen die alle ihre kleinen Besonderheiten haben. Der schneiende Weihnachtsbaum ist ein echtes Highlight der Weihnachtsdekoration und bei Kinder sehr beliebt. In eine moderne Einrichtung passt ein Weihnachtsbaum aus Metall. Sie können eine kühle aber auch starke ästhetische Atmosphäre ausstrahlen.

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